Ausbildung in Verhaltenstherapie
Anerkennungen
Anerkennung als Ausbilder, Supervisor, Selbsterfahrungsleiter durch mehrere Ausbildungsinstitute für Verhaltenstherapie der Bundesrepublik Deutschland
Anerkannter Supervisor der DGVT (Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie)
Ausbildung
Die Psychotherapieausbildung in Deutschland findet seit 1999 auf der Grundlage des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) an staatlich anerkannten Ausbildungsinstituten mit geprüften Ausbildungscurricula statt. Die Ausbildung wurde nach den Vorgaben des PsychThG und der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Psychologische Psychotherapeuten (PsychTh-APrV) strukturiert.
Zur Durchführung von Fachseminaren, Supervision, Selbster-fahrung, Eigentherapie werden externe Kompetenzen herangezogen. Am 1.9.2020 trat das neue Psychotherapeutenausbildungsgesetz (PsychThApprO) in Kraft. Diese ersetzt die alte, weiterhin bestehende Regelung durch ein approbationsrelevantes, universitäres Studium mit anschließender Weiter-bildung, analog der zum Facharzt. Den Ausbildungsinstituten kommt dabei nach wie vor eine tragende Rolle zu, insbesondere in der praktischen Aus-bildung, Supervision, Selbsterfahrung.
Supervision
Die Supervision, die während der praktischen Aus- und Weiterbildung erfolgt, ist nach den Vorgaben des PsychThG und der PsychTh-APrV durch qualifizierte, anerkannte Supervisoren durchzuführen. Diese müssen über mehrjährige Erfahrung in der Psychotherapie sowie über eine entsprechende Weiterbildung als Supervisor verfügen.
Selbsterfahrung
Selbsterfahrung ist ein obligatorischer Bestandteil der Psychotherapieausbildung. Sie dient der Reflexion eigener Erfahrungen und Verhaltensmuster und wird unter Anleitung erfahrener Therapeuten durchgeführt.
Eigentherapie
Als Kollege/in, Aus- oder Fortbildungskandidat/in in Psychotherapie können Sie bei mir gerne eine Eigentherapie machen. Dies ist immer dann sinnvoll, wenn Sie, ohne psychisch erkrankt zu sein, im Rahmen Ihrer Tätigkeit bzw. Aus- oder Fortbildung bemerken, dass Sie mit manchen Patienten/innen, bei bestimmten Krankheits-bildern, Themata oder in spezifischen Behandlungssituationen so stark emotional reagieren, dass Sie nicht mehr professionell reagieren können.
Eine Eigentherapie zur Förderung Ihrer beruflichen und persönlichen Kompetenzen ist im Besonderen dann sinnvoll, wenn im beruflichen oder sozialen Kontext wiederholt starke emotionale Reaktionen auftreten, die Sie, Ihre Gegenüber oder die Beziehung belasten.

